Über uns – Unsere ZuchtZucht im VDH/VK

„Royal Hero’s“ und „vom Weser-Deich“ – dahinter verbergen sich Peter u. Karin Voye und ihre Cavalier King Charles Spaniel.

Aufgewachsen sind wir beide mit Hunden als Hausgenossen: mein Mann Peter mit Pudeln und ich mit den Kleinen Münsterländer Vorstehhunden, die mich von Geburt an begleiteten. Im Jahr 1973 kam dann „Tyra vom Trollhof“ unsere erste Tricolour-farbene Cavalier-Hündin aus der Zucht von Frau Bernhard in unser Haus. Meine Mutter hatte sich in Sandkrug (bei Oldenburg i.O.) auf den ersten Blick in diese Hunde verliebt, die gemeinsam mit Hovawarten bei Frau Bernhard in einem Häuschen mitten im Wald lebten.

Viel zu früh mussten wir diese zauberhafte Hündin bereits 1982 wieder gehen lassen. Aber unser Faible für diese Rasse blieb. Kurz danach kamen zwei Tricolour-Welpen aus dem Hause „Saarmühle“ zu uns. Erste Gedanken, uns der Zucht dieser Rasse zu widmen, schlichen sich ein. Im Frühjahr 1986 kam dann die Tricolour-Hündin „Lady Sara v. h. Lamslag“ in unsere Familie und mit ihr verfestigten sich unsere Gedanken an eine Cavalier-Zucht. Nun dauerte es auch nicht mehr lange und wir – das waren meine Mutter Gisela Meyer und ich, Karin Voye – machten diesen Wunsch unter dem Namen „vom Weser-Deich“ wahr. Der erste Wurf – es waren 2 Rüden und 1 Hündin – belebte und erfreute unser Haus. Einige Zeit später kam dann die erste Black&Tan-Hündin zu uns. Diese Hündin hatte es meinem Mann sehr angetan, sie war eigentlich sein „Schatten“ und noch viel mehr. Mit seiner Darky (Daiquieri Dark Dedication vom Mechernicher Eichenhang) begann er seine Wholecolour-Zucht unter dem Namen „Royal Hero’s“. Sein erster Wurf mit seiner Darky brachte uns die erste Ruby-Hündin ins Haus. Nach einigen Jahren verhaltener Zucht und dem Tod meiner Mutter konnten wir mit dem Ruby-Rüden „Korraine’s Play-Boy“ und den Hündinnen aus dem Hause „van Cavino“ eine solide Grundlage für unsere Wholecolour-Zucht schaffen. Unser Dank geht an Tanja Engel, die uns Rubens vermittelte und an Angela Nijland-Overkamp für „Marilene“ und „Bonsai“.



Im Januar 2008



„Einen Hund habe ich fürs Leben und nicht nur zu Weihnachten.“

Auf diesen Seiten haben Sie die Möglichkeit, unsere Hunde näher kennen zu lernen. Wir legen bei unseren vierbeinigen Freunden großen Wert auf die Ursprünglichkeit, das Wesen und das bezaubernde Aussehen. Alle unsere Hunde leben bei uns im Haus. Dort werden auch die Welpen geboren und aufgezogen. Hier erhalten sie ihre individuelle Aufmerksamkeit sowie die Prägung durch ihre Artgenossen. Haus, Garten und ein umfangreiches Areal mit eigenem Teich sorgen ebenfalls dafür, dass für den Start ins Leben die besten Voraussetzungen geschaffen sind.

Der Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V. (VK) ist der älteste zuchtbuchführende Verein für die Rasse Cavalier King Charles Spaniel im Verband für das Deutsche Hundewesen e.V. (VDH). Sein oberstes Ziel ist die Zucht von gesunden, typischen und wesensfesten Kleinhunden nach dem festgelegten FCI-Standard. Züchter, die sich für eine Zucht im VK entschieden haben, haben sich damit vermutlich den strengsten Regelungen und Kontrollen unterworfen.

Dies beginnt mit der Haltung der Zuchthunde, für die möglichst eine Integration des Bestandes im häuslich-familiären Umfeld bevorzugt wird. Bei jeder Wurfabnahme überprüft der Zuchtwart die Haltungsbedingungen sowohl von Mutterhündin und Welpen als auch des Gesamtbestandes. Artgerechte Unterbringung, Ernährung, Pflege und Prägung der Welpen sind die wichtigsten Grundlagen für einen später problemlosen leicht zu erziehenden Familienhund. Jeder Welpe wird anlässlich der Wurfabnahme vom zuständigen Zuchtwart begutachtet und registriert. Vor der Wurfabnahme müssen die Welpen ordnungsgemäß von einem Tierarzt untersucht und geimpft (und ggf. gechipt) sein. Der Zuchtwart bestätigt darüber hinaus die ordnungsgemäße Aufzucht. Bestehende Auffälligkeiten bei den Welpen werden im Wurfabnahmebericht festgehalten und auf der Ahnentafel vermerkt.

Bei Abgabe des Welpen muss die erfolgte Grundimmunisierung (Impfung gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Parvovirose) mindestens 10 Tage alt sein, sonst besteht noch kein wirksamer Schutz gegen diese Infektionskrankheiten und der Welpe wird dem Risiko einer Ansteckung ausgesetzt. Tollwut-Impfungen werden erst zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen (ca. ab 4./5. Lebensmonat).

Die Auswahl der Zuchttiere erfolgt mittels einer Zuchtzulassungsprüfung (ZZP). Grundlage hierfür ist eine Ausstellungsbewertung mit einem Formwert von mindestens SEHR GUT. Damit kann ein Hund zur ZZP vorgestellt werden, bei der 2 anwesende Richter den Hund in allen Teilen nach dem Standard beurteilen. Die Ergebnisse werden regelmäßig im Verbandsorgan veröffentlicht. Neben der bestandenen ZZP müssen vor Zuchteinsatz Atteste vorgelegt werden, dass der Hund frei von Patella-Luxation ist und keine Dispositon für Herzerkrankungen hat.